Wichtige Förderungen des Landes Burgenland


Schulstartgeld

 

Das Schulstartgeld besteht in der einmaligen Auszahlung von 100,- Euro und wird unabhängig von der Höhe des Familieneinkommens gewährt.

 

Fördervoraussetzungen: Das Kind muss seinen Hauptwohnsitz im Burgenland haben und erstmals die erste Klasse Volksschule besuchen.

 

Höhe der Förderung: 100 Euro

Einkommensgrenze: Keine

 

Antragstellung: Das Schulstartgeld kann nur einmal pro Schulkind beantragt werden.

Die Antragstellung muss durch die Erziehungsberechtigte oder den Erziehungsberechtigten erfolgen und bis spätestens 30. Juni des laufenden Schuljahres beim

 

Amt der Burgenländischen Landesregierung

Abteilung 7 - Referat Familie

Europaplatz 1

7000 Eisenstadt

 

eingelangt sein.

 

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass aus organisatorischen Gründen Förderansuchen nur im ORIGINAL und somit nur auf dem Postweg oder auf persönlichem Wege, nicht jedoch per E-Mail oder Fax, eingebracht werden können!

 

Auszahlung: Einmalzahlung

Weitere nähere Einzelheiten sind dem Formular zu entnehmen.

 

Antragsformular Schulstartgeld (.docx)

Antragsformular Schulstartgeld (.pdf)

 

Kontakt:

Andrea Beck-Kutrowatz

Telefon: 057-600/2789

E-Mail: post.a7-familie@bgld.gv.at

 

 

Kinderbetreuungsförderung

 

Die Kinderbetreuungsförderung wird Eltern/Erziehungsberechtigten unabhängig vom Familieneinkommen für Kinder mit Hauptwohnsitz im Burgenland gewährt, die das Pflichtschulalter noch nicht erreicht haben und eine Kinderbetreuungseinrichtung im Sinne des Bgld. Kinderbildungs- und betreuungsgesetzes besuchen.

 

Höhe der Förderung:

Die Förderung beläuft sich auf die Höhe der für den Besuch einer Kinderbetreuungseinrichtung zu entrichtenden Elternbeiträge bis zu folgenden Höchstsätzen:

 

Anmeldung für Wochenstunden / Förderungsbetrag pro Monat

20 - 30 Std / 30 EUR

30 - 40 Std   / 40 EUR

mehr als 40 Std  / 45 EUR

 

Bis zum 36. Lebensmonat gelten für die Betreuung in Kinderkrippen folgende Höchstsätze:

 

Anmeldung für Wochenstunden / Förderungsbetrag pro Monat

20 - 30 Std / 60 EUR

30 - 40 Std   / 80 EUR

mehr als 40 Std  / 90 EUR

 

Die Förderungsbeträge werden für maximal 11 Monate pro Kindergartenjahr gewährt.

 

Einkommensgrenze: Keine

 

Antragstellung: Die Antragstellung hat während des jeweils laufenden Kindergartenjahres durch die Eltern/Erziehungsberechtigten zu erfolgen.

 

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass aus organisatorischen Gründen Förderansuchen nur im ORIGINAL und somit nur auf dem Postweg oder auf persönlichem Wege, nicht jedoch per E-Mail oder Fax, eingebracht werden können!

 

Auszahlung (abhängig vom Zeitpunkt der Antragstellung): grundsätzlich in zwei Teilzahlungen jeweils für die Mitte des Semesters vorgesehen.

Weitere nähere Einzelheiten sind dem Formular zu entnehmen.

 

Antragsformular Kinderbetreuungsförderung (.docx)

Antragsformular Kinderbetreuungsförderung (.pdf)

 

Kontakt:

Andrea Beck-Kutrowatz

Telefon: 057/600-2789

E-Mail: post.a7-familie@bgld.gv.at

 



Zusätzliche Landesförderung für die 24-Stunden-Betreuung

 

Um auch Personen mit geringerer Pension, die nur durch eine Rund-um-die-Uhr-Anwesenheit einer PersonenbetreuerIn im Rahmen der legalen 24-Stunden-Betreuung zu Hause versorgt werden können, und zur (finanziellen) Entlastung der Angehörigen gewährt, das Land Burgenland ab 1.1.2018 eine zusätzliche Förderung für diese Betreuungsform.

 

Voraussetzungen:

Die Förderung gebührt nur auf Antrag. Voraussetzung dafür ist, dass auch eine Förderung nach dem § 21 b des Bundespflegegeldgesetzes durch das Sozialministeriumservice gewährt wird: damit ist gewährleistet, dass der Förderfall hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der 24-Stunden-Betreuung bereits geprüft wurde. Eine weitere Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Förderung stellt das Vorliegen der Pflegegeld-Stufe 4 dar – bei fachärztlich bestätigter demenzieller Erkrankung reicht die Pflegegeld-Stufe 3.

 

Höhe der Förderung:

Diese hängt vom Einkommen und dem Pflegegeld des pflegebedürftigen Menschen ab. Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen den nachgewiesenen Kosten der 24-Stunden-Betreuung (inkl. Betreuungshonorar, Fahrtkosten, Agenturgebühren, allfällige SV-Abgaben – allerdings ohne die Verpflegungskosten) und dem Selbstbehalt der betreuten Person, der sich aus dem Einkommen über dem Ausgleichszulagenrichtsatz zuzüglich dem Pflegegeld und der Förderung des Sozialministeriumservice (275 Euro pro Monat oder 550 Euro bei zwei BetreuerInnen) ergibt.

 

Die Förderung ist mit bis zu 600 Euro pro betreuter Person (bzw. für ein Paar) in Sonderfällen bis 800 Euro und Monat begrenzt.

Antrag:
Die detaillierten Rahmenbedingungen sind in den „Richtlinien 2018 des Landes Burgenland für die Förderung der 24-Stunden-Betreuung“ enthalten, die auch im Antragsformular enthalten sind. 

Der Antrag ist bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bzw. den Magistraten Eisenstadt und Rust mit allen erforderlichen Unterlagen einzureichen.